Sie tun weh und sind extrem unangenehm – entzündete Hautstellen, Pilzerkrankungen oder kleine Wunden. Der Wunsch nach schneller Linderung ist bei den Betroffenen groß. Viele wünschen sich dabei eine natürliche Alternative wie z.B. Propolis. Doch wie wirksam ist das Schutzharz der Bienen in der äußerlichen Anwendung?

Propolis ist ein echter Allrounder. Es sind die antibakteriellen, antiviralen und antimykotischen, also pilzabtötenden, sowie schmerzlindernden Eigenschaften, die Propolis als Wirkstoff so besonders machen.

Die antimykotische Wirkung ist beispielsweise beim Auftreten von Fußpilz (Tinea pedis) hilfreich. Der spezielle Pilz, mit dem wir es beim Fußpilz zu tun haben, befällt äußerst gerne Nägel und Füße – und verbreitet sich vor allem in Umgebungen, in denen viele Menschen Barfuß laufen. Propolis tötet die Pilzsporen ab und hilft zugleich den Hautzellen dabei, neue und gesunde Hautschichten wieder aufzubauen.

Auch bei Herpesbläschen kann sich das Schutzharz als nützlich erweisen. Die schmerzhafte Lippenerkrankung kommt mit einem hohen Leidensdruck daher, schließlich fühlen sich Betroffene neben dem ästhetischen Problem auch im zwischenmenschlichen Kontakt eingeschränkt. Propolis kann den Schmerz lindern und seine antivirale Wirkung entfalten, um die Symptome des Herpes zu bekämpfen.

Bevor Sie Propolis äußerlich bei Fußpilz oder Herpes anwenden, sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Therapeuten. Bei vielen äußerlichen Beschwerden hat sich die Anwendung bereits als sinnvoll erwiesen – vor allem in Form von Salben, Cremes, Mundwasser und Tinkturen. Propolis kann dabei helfen, kleine Wunden zu schließen und die Heilung von unangenehmen Hauterkrankungen zu unterstützen.

Tipp: Eine gesunde Haut mit einem funktionierenden Schutzschild ist nicht so anfällig für eindringende Schadstoffe wie rissige und trockene Haut. Integrieren Sie Propolis z. B. als Salbe in Ihre tägliche Hautpflege und stellen Sie Ihre natürliche Hautbarriere wieder her.

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