So langsam nervt es: Kaum ist der Schnupfen überstanden, kommt der Husten. Wenn der gerade abgeklungen ist, läuft die Nase wieder. Als ich diesen Blogbeitrag angefangen habe zu schreiben, musste ich direkt an den Artikel aus dem vorigen Jahr von meinem Autorenkollegen Dr. Jörg Hüve denken, der nach wie vor lesenswert ist.

Nicht nur ich bin ständig erkältet, auch in der Familie und im Freundeskreis jagt ein Infekt den nächsten. Vor kurzem traf ich eine Bekannte, die mir ihr Leid klagte: Ihr 4-jähriger Sohn wäre bereits zum vierten Mal innerhalb von drei Monaten erkältet. Überhaupt würden Husten und Schnupfen gefühlt nicht mehr weggehen. Dazu muss ich sagen, dass der Sohn den Kindergarten besucht und dadurch prädestiniert ist, sich ständig einen neuen Infekt einzufangen. Schließlich ist das Immunsystem von kleinen Kindern noch nicht vollständig ausgebildet. Bis zu zehn Atemwegsinfektionen machen Kindergartenkinder pro Jahr durch –  besonders häufig erwischt es sie von Oktober bis März, also in der klassischen Erkältungssaison.

Aber man darf den Husten nicht nur verteufeln: Wer es positiv wenden will, kann von einem körpereigenen Reinigungsmechanismus sprechen, mit dem Schleim oder Fremdkörper aus den Atemwegen entfernt werden. Denn Husten allein ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Unterschieden wird zwischen verschiedenen Hustenarten: dem trockenen, dem rasselnden und feuchten sowie dem bellenden Husten. Der trockene und sogenannte „unproduktive Husten“ tritt vor allem zu Beginn einer Erkältung auf. Im Gegensatz dazu ist der rasselnde, feuchte Husten produktiv, denn der Schleim, der sich in den Atemwegen gebildet hat, wird abgehustet. Ein bellender, rauer Husten hingegen kann ein Hinweis auf eine Pseudo-Krupp-Erkrankung sein.

Zurück zu meiner Bekannten: Ich habe ihr den Tipp gegeben, Propolis auszuprobieren. Das Schutzharz der Bienen, steckt in verschiedenen Lutsch- und Halspastillen, die die Schleimhäute befeuchten und sie so in ihrer Schutzfunktion gegen eindringende Viren und Bakterien stärken können. Toll ist es, wenn die Pastillen beispielsweise auch noch Extrakte aus anderen Pflanzen enthalten, die gut gegen Erkältungen wirken, wie Spitzwegerich, Thymian oder Efeu. Einige Hersteller bieten bereits Propolis-Pastillen speziell für Kinder an. Die schmecken auch mir besonders gut. Um die Atemwege feucht zu halten, sind auch Dampfbäder oder Inhalationen gut geeignet. Warmer Tee hat einen ähnlichen Effekt. Generell ist viel trinken empfehlenswert.

Haben Sie bereits Propolis Lutschpastillen probiert? Ich freue mich über Ihre Kommentare und Tipps und Tricks rund um die Erkältungszeit. Das schöne ist: Der Frühling naht und mit ihm verschwinden dann hoffentlich auch die letzten Erkältungsanzeichen.