Darreichungsformen

verschiedene Darreichungsformen von PropolisRelativ selten bieten die Imker ihre Rohpropolis an, also die verschieden großen harzigen Brocken, die teilweise noch kleine pflanzliche Bestandteile enthalten. Rohpropolis dient jedoch als Ausgangssubstanz für alle weiteren Darreichungsformen. Sie wird zumeist im gefrorenen Zustand pulverisiert und dann weiterverarbeitet. Das Pulver wird direkt in Kapseln abgefüllt oder in Pastillen eingearbeitet. Erhältlich sind zudem Propolis-Kaugranulat, Propolis-Pulver, Propolis-Tinktur, Propolis-Extrakt, Propolis-Kapseln, Propolis-Pastillen, Propolis-Mundwasser, Propolis-Zahnpasta und Propolis-Salben sowie -Cremes.

Dem Propolis-Extrakt wurde die meiste Flüssigkeit entzogen, so dass er sirupartig und klebrig ist. Will man den Extrakt selbst herstellen, lässt man Propolis-Tinktur in einer offenen Schale für mehrere Wochen an einem warmen Platz stehen, so dass der Alkohol verdunsten kann. Der Extrakt eignet sich dazu, ihn zu Salben und Cremes zu verarbeiten.

Für die Propolis-Tinktur wird Propolis in Alkohol angesetzt und ganz oder teilweise gelöst. Diese Lösung ist abhängig vom verwendeten Alkohol. So ist 96-Vol.-%iger Alkohol in der Lage, alle Bestandteile aus Propolis zu lösen - weniger hochprozentige Alkohole jedoch nicht. Die Tinktur wird meist verdünnt eingenommen, weil sie in konzentrierter Form zu intensiv ist. Sie kann mit Wasser, Kräutertee und auch Milch verdünnt werden. Auf ein Glas Flüssigkeit kommen dabei 10 bis 50 Tropfen der Tinktur. Auch zum äußerlichen Gebrauch kann die verdünnte Tinktur genutzt werden, z.B. für Pinselungen, Waschungen, Spülungen, Kompressen, Umschläge oder Teilbäder. Unverdünnt wird die Tinktur beispielsweise genutzt, wenn man kleine Stellen besonders intensiv behandeln möchte.